16.01.2024 - 2 Vortrag Herr Müller, Betreiber des Objektes "Ha...

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Wortprotokoll

  Herr Weisbrich begrüßt Herrn Müller und übergibt ihm das Wort. 

Herr Müller bedankt sich für die Einladung und stellt sich vor:

Herr Matthias Müller betreibt mehrere Geschäfte für Berufsbekleidung in Berlin und Umgebung. Seinen persönlichen Schwerpunkt setzt er auf soziales Engagement (z.B. Duschbus für obdachlose Frauen in Berlin ua.) Seit 2 Jahren betreibt er das „Haus Plau am See“ (ehemals Jugendherberge) auf Erbpachtbasis. Herr Müller strebt eine enge Kooperation mit dem Deutschen Rollstuhlverband an. Ein weiteres seiner Projekte könnte heißen „Urlaub für Kinder im Rollstuhl“. Herr Müller lädt alle Mitglieder des Ausschusses herzlich zur Besichtigung seines Betriebes ein.

Herr Müller hat eine Idee für die gastronomische Nutzung des öffentlichen Schiffsanlegers Seeluster Bucht in Kombination mit weiteren Leistungen für die touristische Nutzung des Stegs entwickelt:

  • gastronomische Nutzung: ein Imbiss oder Kiosks schwimmend auf einem Ponton ohne Sitzgelegenheiten (nur Stehtische);
  • angeboten werden sollen warme, kalte Snacks und Getränke; Arbeitstitel für Herrn Müller lautet: „swim in“;

 

  • Gästegruppen sollen z.B. Badegäste, Wasserwanderer, Fahrradfahrer, Wanderer sein;

 

  • die Zugänge/-wege sollen barrierefrei bzw. behinderten gerecht gestaltet werden;

 

  • ein 2. Ponton soll später als Lounge auf dem Wasser dienen;
  • der Rettungsschwimmerturm würde von Herrn Müller neu gestrichen und nach Möglichkeit illuminiert werden;
  • weitere touristische Nutzung in Form eines SUP- & Tretbootverleihs etc. denkbar; 

 

Herr Müller würde im Zuge der Bewirtschaftung die öffentlichen Toiletten auf eigene Kosten sanieren und möchte diese bewirtschaften (50 Cent für jeden Nutzer als Unkostenbeitrag für Personal, Reinigungsmaterial etc.).

Er möchte für die Bewirtschaftung ein Erbpachtrecht erhalten mit der gleichen Laufzeit analog zum „Haus Plau am See“.

Die Stadt Plau am See würde kein wirtschaftliches Risiko eingehen, da alle notwendigen Investitionen von Herrn Müller getragen werden.

Herr Müller betont, das er keine Konkurrenz für bestehende ansässige Gastronomie und andere Anbieter wie Kanuverleih etc. sein möchte.

Frau Falk fragt Herrn Müller: Was sie sich unter dieser Lounge vorstellen darf?

Antwort Herr Müller: Ein kleiner Veranstaltungsraum auf dem Wasser, nur für Veranstaltungen.

Herr Dr. Schlaak macht hinsichtlich der Pontons auf die Wettereigenschaften und die daraus resultierenden Bedingungen auf dem See aufmerksam. Dort herrsche stellenweise ein starker Ostwind. Herr Hoffmeister sieht die Witterungseigenschaften der Seeluster nicht als Hindernis für eine mögliche Realisierung.

Herr Weisbrich: bedankt sich bei Herrn Müller für die persönliche Vorstellung als Betreiber des Haus Plau am See und für die Konzeptvorstellung für eine mögliche Bewirtschaftung des Schiffsanlegers in der Seeluster Bucht.

Herr Müller verlässt um 20.05 Uhr die Sitzung.

 

Herr Weisbrich fragt Frau Falk, ob sie ein Hindernis bzw. Konkurrenz in Bezug auf das Angebot für die gastronomische und touristische Nutzung des Schiffsanlegers sieht.

Frau Falk erklärt, dass Sie die Idee zur weiteren Belebung der Seeluster Bucht gut findet und dass diese keine Konkurrenz für die gegenwärtigen Akteure darstellt.

Die Nutzungsgebühr für die öffentliche Toilette sollte marktüblich sein und sollte nicht zum Gang in den Wald animieren. Der Anleger soll grundsätzlich öffentlich nutzbar für alle Wasserwanderer und die Fahrgastschifffahrt sein.

Herr Weisbrich fragt Herrn Wufka, ob es noch weitere Bewerber für die Liegeplätze oder eine anderweitige Nutzung des Schiffsanlegers gibt.

Herr Wufka bezeichnet das Konzept als eine gute Alternative der Nutzung für die Anlegestelle, da eine anderweitige Vermarktung beispielsweise als Liegeplatz für Boote sich dort nicht anbiete. Die Wassertiefen würden nicht ausreichen, um Bootsliegeplätze als Dauerlieger zu vermarkten.

Herr Weisbrich befürwortet die Nutzung bzw. die Idee soweit diese umsetzbar ist und hebt den Mehrwert und /oder Aufwertung durch die Sanierung der Sanitäreinrichtungen in der Seeluster Bucht für Bürger der Stadt Plau am See und Touristen hervor.