17.09.2025 - 6.8 Einleitung und Ausgestaltung des Vergabeverfahr...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Tast hebt hervor, dass es bei diesem Beschluss ausschließlich um die Ausgestaltung, nicht um die Genehmigung, des Spielplatzes gehe.

Herr Hoffmeister erläutert anhand einer Präsentation die Historie und die weiteren geplanten Schritte für den Neubau des Spielplatzes (siehe Anlage 1). Er informiert, dass die Mitglieder des Hauptausschusses einstimmig diesen Beschluss der Stadtvertretung empfohlen haben, mit der Anmerkung, dass heute noch über den Bodenbelag in der Ballsportanlage entschieden werden soll, damit das Vergabeverfahren eingeleitet und durchgeführt werden kann. Herr Brosemann hat in der Sitzung des Hauptausschusses Tartan als Oberflächenbelag vorgeschlagen, mit der Begründung, dass dieser gelenkschonender ist und sich im Sommer nicht so sehr aufheizt.

Herr Tast fragt die Stadtvertreter nach Anmerkungen ihrerseits.

Frau Pohla fragt, welchen Bodenbelag die Grundschule verwendet hat. Herr Hoffmeister berichtet, dass dort Kunststoff verlegt wurde. Da es sich um ein sehr kosten- und vor allem pflegeintensives Material handelt, habe man sich beispielsweise bei der RollKunstBahn am KiJuZ für Asphalt entschieden.

Frau Krohn betont, dass sie es sehr beeindruckend findet, wie bürgernah der Bürgermeister zusammen mit der Verwaltung bei diesem Thema gearbeitet hat. Sie fügt hinzu, dass sie sich für Tartan entscheiden würde, trotz der deutlich höheren Kosten. Die Spielgeräte könnten dann nach und nach anhand der Prioritätenliste angeschafft werden. Da der preisliche Unterschied zwischen Asphalt und Tartan bei ca. 80.000 Euro liegt, weist Herr Hoffmeister darauf hin, dass bei einer Verwendung von Tartan deutlich weniger Spielgeräte angeschafft werden können.

Herr Dr. Schlaak empfindet eine Ballsportanlage auf einem Kinderspielplatz grundsätzlich als problematisch. Es könnte passieren, dass dort evtl. dann bis 22:00 Uhr oder auch noch später gebolzt wird und die Anwohner sich dadurch belästigt fühlen.

Herr Hoffmeister betont nochmals, dass mit einem Tartan-Belag die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel zum Bau des Spielplatzes nicht ausreichen werden, um alle geplanten Spielgeräte dort aufbauen zu können.

Herr Urbigkeit beantragt eine Pause, damit die Stadtvertreter sich in ihren Fraktionen beraten können.

Pause von 20:08 Uhr bis 20:15 Uhr.

 

Frau Krohn habe sich zusammen mit der CDU-Fraktion für Asphalt als Bodenbelag entschieden. Dieser sei doch pflegeleichter. Allerdings würden sie eine helle Farbe bevorzugen.

Herr Weisbrich fragt nach den Folgen, wenn die Ballsportanlage nicht mit Asphalt als Bodenbelag genehmigt werden würde. Darauf entgegnet Herr Hoffmeister, dass dann Alternativen gesucht werden müssen oder es wird beschlossen, dass die Ballsportanlage dann gar nicht gebaut wird.

Frau Wilde berichtet, dass die Kunststoff-Fläche in der Grundschule bei Nässe kaum nutzbar ist, da sie dann sehr rutschig wird. Auch lässt sich Laub nur schwierig von der Bahn entfernen und es werden oft Löcher in den Boden gepult, die dann neu versiegelt werden müssen.

Herr Tast bittet um Zustimmung der Prioritätenlisten (siehe Präsentation Anlage) und als Bodenbelag in der Ballsportanlage Asphalt zu verwenden.

 

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Beschluss:

Die Stadtvertretung beschließt die Einleitung und Durchführung des Vergabeverfahrens für die Beschaffung und den Aufbau von Spielgeräten für den Neubau eines Spielplatzes in der Quetziner Straße im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung.

 

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Anzahl Mitglieder: 19

Abstimmungsergebnis:

anwesend

Ja-Stimmen

Nein-Stimmen

Enthaltungen

ausgeschlossen*

15

12

2

1

0

*Verfahrensvermerk: Mitwirkungsverbot aufgrund des §24 KV-M-V

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen